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Hier informieren wir Sie regelmäßig über Neuigkeiten aus der Wertschöpfungskette "Rohstoffe - Briefumschlag - Post".

Postmailing, die Print-Ranaissance

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Elektronische Rechnungsstellung in den Ländern
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Bestimmungen Automationsfähige Dialogpost Update 31.07.2019
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BONG in "Lokalzeit" des WDR-TVs

12.07.2019

Dialogmarketing-Monitor 2019:

 

Unternehmen setzen auf Dialogmedien, investieren aber insgesamt weniger in Werbung

DPAG 26.06.2019, 10:00 MESZ

 

Trotz leicht schrumpfender Spendings verzeichnet der Dialogbereich einen Zuwachs bei den Nutzern um zwei Prozentpunkte auf 57 Prozent.

  

  • Der neue Dialogmarketing-Monitor der Deutschen Post zeigt: Dialogmedien stehen weiter hoch im Kurs deutscher Unternehmen.
  • Anteil von Dialogmedien am Werbemarkt erhöht sich erneut, Onlinemarketing weiter auf dem Vormarsch
  • Trotz Einbußen behaupten Werbesendungen ihren dritten Platz unter allen Werbekanälen 
  • Gesamt-Werbemarkt in Deutschland schrumpft 

Bonn - Der neue Dialogmarketing-Monitor der Deutschen Post zeigt: Dialogmedien stehen weiter hoch im Kurs deutscher Unternehmen und steigern mit Gesamtausgaben in Höhe von 18,4 Milliarden Euro und dank der positiven Entwicklung des Onlinemarketings ihren Anteil am Gesamtwerbekuchen auf 46 Prozent. Zwar haben die Unternehmen weniger Budget in Dialogmedien investiert (minus 300 Millionen Euro), aber klassische Medien verlieren dagegen 900 Millionen Euro Volumen und liegen jetzt bei 22 Milliarden Euro Werbeausgaben. Trotz leicht schrumpfender Spendings verzeichnet der Dialogbereich einen Zuwachs bei den Nutzern um zwei Prozentpunkte auf 57 Prozent. Die klassischen Medien (59 Prozent) nutzen hingegen deutlich weniger Unternehmen; der Bereich schrumpft im Vergleich zu 2018 um sechs Prozentpunkte.

Trotz Einbußen von 500 Millionen Euro behaupten Werbesendungen mit 7,7 Milliarden Euro Gesamt-Budget unter allen Werbekanälen ihren dritten Platz hinter Onlinemarketing (9,7 Milliarden Euro) und Print-Anzeigen (8,0 Milliarden Euro). Damit liegen Print-Mailings vor klassischen Kanälen wie Beilagen, Out-of-Home, Radio oder Kino.

 

Ein genauerer Blick auf die Ergebnisse zeigt: Die Nutzerzahl bei Werbesendungen ist gleich geblieben und liegt bei ca. 500.000 Unternehmen. Damit setzt nach wie vor jedes siebte deutsche Unternehmen auf Print-Mailings.

Mit 4,5 Milliarden Euro ist der Handel weiterhin Hauptnutzer von Werbesendungen. Das entspricht 35 Prozent seines Budgets von 13,1 Milliarden Euro. Dienstleister investierten insgesamt 16,9 Milliarden Euro in Werbung und davon den größten Anteil (30 Prozent) in Onlinemarketing. Das produzierende Gewerbe mit einem Gesamt-Werbebudget von 10,4 Milliarden Euro setzte vor allem auf TV-Werbung (38 Prozent). Im Bereich der Bestandskundenwerbung bleiben Werbesendungen trotz etwas geringeren Volumens das Leitmedium.

Für den gesamten Werbemarkt in Deutschland war 2018 ein eher schlechtes Jahr. Er schrumpft um 1,2 Milliarden Euro auf 40,4 Milliarden Euro, was einem Minus von drei Prozent entspricht. Einzig das Onlinemarketing verzeichnet Zuwächse und behauptet mit 9,7 Milliarden Euro Werbevolumen und einem Plus von 400 Millionen Euro Platz 1 unter den Werbekanälen. Getrieben wird diese Entwicklung durch zwei Faktoren: Erstens baut Onlinemarketing seinen Nutzeranteil auf 48 Prozent aller Unternehmen aus und liegt damit erstmals auch vor den klassischen Printanzeigen (47 Prozent). Und zweitens sind 2018 vor allem die Kosten für Schaltung und Distribution gestiegen, die im Bereich Onlinemarketing inzwischen rund zwei Drittel (6,5 Milliarden Euro) neben Planung, Konzeption, Produktion (2,2 Milliarden Euro) sowie Sonstiges (1 Milliarde Euro) ausmachen.

Dirk Görtz, Vice President Dialogmarketing der Deutschen Post, erklärt: "Der Dialogmarketing-Monitor 2019 bestätigt zwei Trends: Erstens entwickelt sich Kommunikation zunehmend in Richtung individualisierter Kundendialog, zweitens wird das Thema Marketing Automation immer wichtiger. Davon profitieren in erster Linie die Anbieter im Bereich Onlinemarketing. Die klassischen Kanäle sollten alarmiert sein und ihrerseits über entsprechende Lösungen die Integration in die Marketing Automation Systeme vorantreiben. Die Deutsche Post hat hier im Bereich Werbesendungen durch offene Schnittstellen und neue Lösungen wie die Consentric Technologie ihre Hausaufgaben gemacht."

Der Deutsche Post Dialogmarketing-Monitor

Für den Dialogmarketing-Monitor 2019 befragt das Meinungsforschungsinstitut Kantar TNS

 

Dialogmarketing-Monitor 2019 – das Wichtigste in Kürze:

  • Unternehmen geben 40,4 Milliarden € (-3%) für Ihre Werbung aus. Davon 22,0 Milliarden € für Klassik- (-4%) und 18,4 Milliarden € für Dialogmedien (-2%).
  • Die sinkenden Ausgaben kommen zum größten Teil durch Einsparungen bei der Planung, Konzeption und Produktion von Werbung. Hier werden im Vergleich zum Vorjahr 0,8 Milliarden € eingespart.
  • Onlinemarketing bleibt volumenstärkstes Medium. Auf Platz 2 rangiert Anzeigenwerbung vor postalischen Werbesendungen. TV-Werbung bleibt viertgrößtes Medium.
  • Lediglich Onlinemarketing konnte Zuwächse erzielen (+0,4 Mrd. €) – alle anderen Medien verzeichnen Verluste.
  • Großunternehmen dominieren mit ihren riesigen Budgets, trotz ihrer geringen Anzahl, den deutschen Werbemarkt und sind mit ihren Einsparungen in Höhe von 1,2 Milliarden € hauptverantwortlich für den Rückgang.
  • Jedes siebte Unternehmen nutzt volladressierte Mailings. Der Handel investiert mit rund 3,6 Milliarden € am meisten in dieses Medium.
  • Gezielte Bestandskundenwerbung macht jedes dritte Unternehmen. Besonders die großen Unternehmen mit einem Unternehmensumsatz von über 25 Millionen € pro Jahr werben gezielt bei bereits bestehenden Kunden (62 %).
  • Wichtigstes Leitmedium bei der Bestandskundenwerbung ist das physische Mailing gefolgt vom digitalen Mailing.
  • Vor allem die persönliche Kundenansprache, der Kundenbindungseffekt und die hohe Kundenakzeptanz sind Gründe für den Einsatz adressierter Print-Mailings.

 

Warum Werbung bei Social Media überteuert ist

von Juliane Paperlein Donnerstag, 27. Juni 2019

 

Mit Werbung auf Facebook, Twitter und Pinterest ist kein Wachstum möglich. Das ist eine zentrale Erkenntnis aus der Studie von Karen Nelson-Field. Die promovierte Medienwissenschaftlerin hat die Werbewirkung in TV, auf Youtube und Facebook untersucht. Auf den Screenforce Days tritt die Australierin als Speakerin auf.

Die Budgets werden seit Jahren in großem Stil in Richtung Digital verschoben, und hier insbesondere zu Youtube und Facebook. Was das für die Werbewirkung bedeutet, ist in der ersten Zeit der Euphorie nicht hinterfragt worden. Nun mehren sich Untersuchungen, die den Wirkungsbeitrag im Vergleich zu TV untersuchen. Eine enorm umfangreiche Forschung kommt aus Australien, wo derzeit ohnehin viel zu ROI und Werbeeffizienz geforscht wird. In Frankfurt hat Professorin Karen Nelson-Field vom Centre for Amplified Intelligence die Ergebnisse ihrer zweijährigen Forschung präsentiert. Unter dem Motto „Not all reach is equal“ zeigte sie beim Screenforce Expertenforum auf, warum Reichweite als Indikator nicht reicht und dass Fernsehcontent immer noch – und zwar egal, auf welchem Nutzungsweg – das Umfeld ist, in dem Werbung den meisten Effekt hat.

 

„Eins ist mir wirklich wichtig: Wir haben unabhängig geforscht“, stellt Nelson-Field eingangs klar und will den Verdacht aus dem Weg räumen, dass es sich um Pro-bono-Forschung für TV-Vermarkter handelt. Ziel war es, das Maximum aus dem Geld herauszuholen, das die Werbungtreibenden für Bewegtbild ausgeben, und außerdem zu zeigen, wie man die maximale Aufmerksamkeit der Konsumenten gewinnen kann.

Geforscht wurde mit einem Single-Source-Ansatz, bei dem die Probanden Zugriff auf alle drei Plattformen TV, Youtube und Facebook hatten. Die Stichprobe umfasste stolze 3400 Personen. Ihre Nutzung wurde mithilfe einer App erfasst, mit der man außerdem Spots auf Facebook so austauschen konnte, dass dort dieselben liefen wie auf Youtube. Die TV-Nutzung wurde gefilmt. Es liefen Spots aus unterschiedlichen Branchen wie Versicherung, FMCG, Event, Uhren, Telefone, Lebensmittel. So kamen insgesamt 60000 Datenpunkte zusammen.

In der ersten Phase haben sich Nelson-Field und ihr Team um die Aufmerksamkeit gekümmert. Die User sahen die Spots auf den drei Plattformen. Danach schauten die User auf TV am intensivsten zu. Schauen bei TV 58 Prozent aktiv hin, sind es bei Youtube nur 31 Prozent, bei Facebook gerade mal 4 Prozent. Die aktive Nutzung ist damit im TV 15-mal höher als auf Facebook.

Was bedeuten dieser niedrige Anteil an aktiver und der hohe Anteil passiver Nutzung für die Kaufentscheidung? Um das herauszufinden, wurden die Probanden nach dem Sehen der Spots zum Shoppen in einen virtuellen Laden geschickt. Um ihre Kaufaktivität zu messen, hat Nelson-Field dazu den Indexwert „Stas“ eingeführt. Stas steht für Short Term Advertising Strength. Das wenig überraschende pauschale Ergebnis: Wer die Werbung gesehen hat, hat auch das Produkt eher gekauft als jemand, der sie nicht gesehen hat. Werbung wirkt also. Ebenfalls wenig überraschend, da dies auch in einigen anderen Studien schon herausgearbeitet worden ist: Wer TV-Werbung gesehen hat, greift eher zu (Index: 144) als jemand, der die Spots auf Facebook (118) und Youtube (116) gesehen hat.

Richtig spannend wird es beim Vergleich der verschiedenen Ausspielwege TV, Desktop und Mobile. Vor allem Facebook argumentiert massiv mit der hohen Wirksamkeit bei den mobilen Nutzern. Und das Ergebnis hier hat es wirklich in sich: „Mobile funktioniert besser für alle Plattformen“, betont Nelson-Field. Und zwar insbesondere für TV-Anbieter. Der Index beträgt für TV auf Mobile 161, für Youtube 137 und für Facebook nur 121. Das bedeutet, dass Facebooks Lieblingsargument viel stärker für Youtube und TV greift. Und auch, dass TV-Werbung auf dem Fernseher mit einem Stas von 144 immer noch besser wirkt als Facebook und Youtube auf Mobile.

Nelson-Field wollte dann wissen, woher diese großen Unterschiede kommen. Die These: Coverage, also wie viel Platz das Werbemittel auf dem Bildschirm bedeckt, beeinflusst die Wirkung. Die Coverage unterscheidet sich stark nach den verschiedenen Medien. Bei TV sind auf allen Devices in der Regel 100 Prozent bedeckt. Bei Facebook auf dem Desktop nur 10, auf Mobile 27 Prozent. Bei Youtube sind es 30 und 32 Prozent. „Coverage wirkt sich auf Aufmerksamkeit und Abverkauf aus“, konstatiert Nelson-Field als Ergebnis ihrer Untersuchung.

Die Forscher haben sich dann auch noch die langfristigen Effekte angesehen und wollten wissen, auf welcher Plattform die Werbewirkung am langsamsten nachlässt. Dazu haben sie die Personen in drei Gruppen geteilt und sie nicht nur einen Tag später befragt, sondern auch 14 und 28 Tage danach in den Shop geschickt. Und auch hier zeigt sich wieder die Kraft von TV: Am nachhaltigsten sind die Effekte von TV auf dem Fernseher. Erst nach 109 Tagen zeigen sich keine Effekte mehr. Bei TV auf Mobile dauert es immerhin 66 Tage. Bei Facebook Mobile sind es dagegen gerade mal 6, bei Youtube 8. Nelson-Field nennt das Double Jeopardy: TV hat einen höheren Stas und wirkt länger nach. Ebenfalls untersucht haben die Forscher crossmediale Effekte. Danach schlägt die Kombination TV mit Werbung auf Mediatheken mit einem Stas von 172 mit Abstand die Kombis TV und Facebook (135) beziehungsweise TV und Youtube (130).

Zu guter Letzt hat Nelson-Field auch darauf geblickt, wie Reichweite und Kaufeffekte zusammenhängen. Die Untersuchung fußt auf der These von Byron Sharp, dass vor allem Gelegenheitskäufer dabei helfen, den Umsatz zu steigern. Und auch hier sind die Werte für Facebook erschütternd: Zwar ist die Penetration von Facebook mit 85 Prozent höher als bei TV mit 73 Prozent. Facebook hat im Verhältnis aber einen geringeren Anteil von Gelegenheitskäufern. Damit ist das Käuferpotenzial kleiner als bei allen anderen Plattformen. Bei den Brand Communities auf Facebook, aber auch Twitter und Pinterest sieht es noch übler aus. Dort sind vor allem Heavy User unterwegs. „Man bekommt kein Wachstum, wenn man auf diesen Plattformen wirbt.“

Setzt man diese Ergebnisse noch ins Verhältnis zu den Kosten, kommt Nelson-Field zu der Einschätzung, dass Facebook und Youtube überteuert sind. Gemessen an dem, was es tatsächlich bringt, dürfe Facebook eigentlich nur ein Drittel von TV-Werbung kosten, Youtube zwei Drittel, so die Forscherin.

VDBF im Gespräch mit mit Frau Failing von der Fa. Sværm

VDBF/ Sværm  21.06.19

 

Envelope 2.0: SMALL IS THE NEW BIG

Briefversand als Verpackung für E-Commerce

Briefumschläge und briefkastengerechte Verpackungen sind Big Player im E-Commerce. Unschlagbar wegen ihrer Sicherheit und Nachhaltigkeit. „Wandel hat Chancen für den Einzelhandel“, prognostiziert Udo Karpowitz vom Verband der deutschen Briefumschlag-Industrie e.V. (VDBF) mit Blick auf den Rückgang der klassischen Briefkommunikation. Sein Vortrag im Rahmen des Themenparks „Envelope 2.0“ auf der Paperworld 2019 beleuchtete die Zukunft der Briefkommunikation und erklärte, wer die wahren Gewinner des Online-Handels sind. Im Interview vertieft der Experte, wie Papeterien und Fachhandel sich den Wandel zunutze machen können. 

Es gibt ein Jubiläum zu feiern, der Briefumschlag wird 200 Jahre alt!

Udo Karpowitz: „In 2020. Schon in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Deutschland einer der Weltmarktführer in der Fabrikation von Briefumschlägen. Das ist bis heute so geblieben. Gab es früher eine enorme Bandbreite, von briefmarkengroß bis hin zu Papierumschlägen für Röntgenbilder, stellen sich die Formate inzwischen standardisierter dar.“

Die klassische Briefkommunikation geht zurück, besonders im Rechnungsversand. Was steht dem entgegen?

„Hier vollzieht sich ein klarer Wandel. Heute wird im Briefumschlag sehr viel mehr verschickt als nur Kommunikation. In den letzten Jahren hat der Warenversand mit briefkastengeeigneter Verpackung enorm zugelegt, der Briefumschlag wird mehr und mehr zur Verpackung für E-Commerce. Bücher, Konzertkarten oder kleine Ersatzteile sind nur einige Beispiele. Ein neues Feld, das wir mit ‚Envelope 2.0‘ ansprechen, und das spezifische Anforderungen an Briefumschlag und Verpackung stellt, etwa wasserdicht, unzerreißbar oder mit Papier statt Kunststoff gepolstert.“

Wie äußert sich dieser einschneidenden Wandel beim Einzelhandel? Und welche Chancen ergeben sich daraus?  

„Hochwertige Briefumschläge und schöne Papiere sind stärker gefragt. Das Individuelle zählt. Stilvolles Schreiben mit dem Füller, Extravaganz und hohe Qualität durch besondere Ausstattung sind Verkaufsargumente für Papeterien und den Fachhandel. Parallel gilt das Augenmerk dem stark wachsenden Sektor ‚Versenden und Verpacken‘. Der stationäre Handel sollte einen speziellen Bereich schaffen, wo das abgebildet wird. Darunter Kartonagen, mit denen Bücher und Aktenordner verschickt werden können. So finden die Millionen Kleinversender, die über Ebay und die vielen anderen Online-Kanäle ihre Waren verkaufen, passende Verpackungen, mit der die Ware über die Briefkastenzustellung sicher ans Ziel kommt – auch wenn der Empfänger abwesend ist.“  

Welche Rolle spielen ökologische Aspekte?

„Eine sehr große. Der Briefumschlag hat wie die meisten Papierverpackungen ein ökologisches Image. Mit umweltfreundlichen Papieren, Leimen und Farben kann er dieses auch absolut erfüllen. Die Nachfrage wächst rasant. Die Industrie sucht weiter nach neuen Lösungen, beispielsweise für die Cellophanierung von Grußkarten. Auch für Brieffenster soll es bald ressourcenschonendere Alternativen geben. Der Einzelhandel kann von dieser Entwicklung nur profitieren, denn der Kunde wählt immer gezielter aus der Palette von ökologisch sinnvollen Verpackungen.“ 

Wie können Papeterien jetzt konkret punkten?

„Der Papier- und Schreibwarenhandel sollte sein Profil weiter schärfen, das heißt, neben sehr hochwertigen Schreibpapieren und Accessoires ebenso qualitätsvolle Lösungen für Kleinversender ins Sortiment aufnehmen beziehungsweise dieses Sortiment breiter darstellen. Gerade bei nachhaltigen Verpackungen ist fest von Wachstum auszugehen. Dieser Sektor wächst um durchschnittlich 10 Prozent jährlich.“

Welche Rückmeldungen erhalten Sie vom Einzelhandel, der Teile seines Sortiments in briefkastengerechter Verpackung verschickt?

„Auch über die Papierindustrie durchweg positive. Der E-Commerce-Anteil am Einzelhandelsumsatz steigt markant. Aktuell werden in Deutschland jährlich rund 3,6 Millionen online bestellte Waren zugestellt, Tendenz deutlich steigend. Ein großer Teil der Sendungen wiegt unter zwei Kilogramm. In den nächsten Jahren kommen außerdem zahlreiche weitere E-Commerce-Kleinverpackungen auf den Markt, die sich den unterschiedlichsten Anforderungen anpassen, die ein Produkt stellt. Die Prognosen für den Einzelhandel sind dahingehend also ausgezeichnet.“

Was sehen Sie bei den Verpackungen als Trends?

„Im Moment dominieren größere Formate ab C5. Zugleich gibt es einen Trend zu höheren Papiergrammaturen, wie sie bekanntermaßen braune Kraftpapiere besitzen. Umschläge gewinnen durch Fadenverstärkung an Festigkeit und Höhe, Versandtaschen erhalten noch mehr Stabilität und damit Sicherheit beim Transport.“

Der Aspekt Sicherheit scheint zentral.

„Laut einer deutschen Studie ist für 52 Prozent der Bevölkerung die sichere Zustellung der bestellten Ware – neben der Qualität – das wichtigste Kriterium überhaupt. Eine briefkastengerechte Verpackung kann das gewährleisten. Wir wissen, dass rund 40 Prozent aller E-Commerce-Artikel ausgehend von Größe und Gewicht in den heimischen Briefkasten zugestellt werden können. Wären unsere Briefkästen so groß wie die meisten in den USA, könnten sie sogar noch breitere Zustellungen annehmen. Langfristig werden sich Briefkästen sicher anpassen, vielleicht auch mit einem integrierten Scanner, der den Empfänger über die Zustellung informiert.“

Der Fachhandel hat die enorme Preissteigerung für Papier in 2018 verfolgt. Wie stellt sich die Situation aktuell dar?

„Papier war noch nie so teuer wie in 2018. Momentan erwarten wir wieder sinkende Papierpreise, sie sind bereits leicht gefallen. Entwarnung gilt auch bei der Portoerhöhung für Briefpost. Diese wird ohne Effekt für den Bereich Briefumschlag und briefkastengerechte Verpackung bleiben. Niemand lässt sich durch ein höheres Porto abhalten, aufwendige Briefpapiere und kunstvoll gestaltete Grußkarten zu verschicken. Auch der Versand hochwertiger Ware zeigt sich gegenüber Teuerungen unbeeindruckt, da sicherer Transport und Zustellung im Vordergrund stehen.“

Was kann der Briefumschlag der Zukunft?

„Weit mehr als heute. Faszinierende Techniken, die bereits im luxuriösen Dialogmarketing Verwendung finden, werden dann auch im Einzelhandel verkauft. Ein Beispiel ist gedruckte Elektronik. Dabei können Filme auf Papierumschlägen und -verpackungen abgerufen werden und beispielsweise eine Gebrauchsanleitung für das Produkt abspielen. Den Strom erzeugt eine gedruckte Batterie. Auch LED-Lichteffekte lassen sich ultraflach aufdrucken. Noch ist diese Technik teuer, aber ihre Massentauglichkeit dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Im Kunstkartenbereich, ein klassisches Feld der Papeterie, werden dieses Features mit Sicherheit ihren Platz finden.“ 

Herzlichen Dank für das Interview!

 

sværm GmbH
Hanauer Landstraße 186 
60314 Frankfurt am Main
Germany

VDBF mit Print & Digital Convention 2019 sehr zufrieden

Die vom Fachverband Medienproduktion e.v. (f:mp) und der drupa zum dritten Mal gemeinsam ausgerichtete Print & Digital Convention ist für den Verband der Deutschen Briefumschlagindustrie e.V. (VDBF) sehr erfolgreich verlaufen. Die am 7.und 8. Mai im CCD Congress Center Düsseldorf ausgerichtete Veranstaltung hat sich mit 94 Ausstellern auf mehr als 4.000 qm Ausstellungsfläche inzwischen zum wichtigsten Branchentreff des Dialogmarketings in Deutschland und der DACH/BENELUX -Region entwickelt.

Parallel zur Ausstellung fanden 46 durchweg gut besuchte Workshop-Sessions und Vorträge statt, in denen Brücken zwischen visionären Technologien und den konkreten Umsetzungen im Dialogmarketing geschlagen wurden.

Der VDBF zeigte sich in diesem Jahr besonders erfreut, dass die klassische Mailing-Hülle sowohl bei den Vorträgen, als auch bei den Ausstellungsexponaten wieder einen deutlich  breiteren Raum einnahm. In den von VDBF, FEPE und IPC gemeinsam organisierten Workshops wurde von mehreren Referenten betont, dass sich Agenturen zunehmend der  Briefwerbung erinnern, denn auch im digitalen Zeitalter lassen sich mit einem klassischem  personalisierten Mailing unübertroffene  Responsequoten erzielen. Auch wurde das breite Gestaltungsspektrum der Briefumschlagindustrie hervorgehoben, mit dem nahezu jedes Kampagnenziel eines  Werbetreibenden erreicht werden kann. Die Vielzahl von gestalterischen Möglichkeiten reicht  von „Kreativhüllen“, deren Silhouette dem beworbenen Produkt nachempfunden sind (siehe Abb.), über Werbehüllen, die mit Hilfe des Neuromarketings so gestaltet sind, dass sie beim Öffnen gezielt einen  verkaufsfördernden Duft verströmen, bis hin zu Hüllen, die Features aus gedruckter Elektronik enthalten.

Selbstverständlich können mit Werbehüllen auch Brücken zur digitalen Welt geschlagen werden.  QR-Codes und “Augmented Reality“ haben in der Briefwerbung längst Einzug gehalten.

 

Rekordpreise für Briefumschlagpapier

Rekordpreise für Briefumschlagpapier bereiten Sorgen

Die in den letzten Monaten deutlich gestiegenen Preise für holzfrei weiße Naturpapiere setzen die deutsche Briefumschlagindustrie zunehmend unter Kostendruck. Wie der EUWID in seiner Ausgabe 13.2018 berichtet, haben die Preise für holzfrei weiße Briefumschlagpapiere die Marke von 840 €/t überschritten und liegen damit auf einem Rekordniveau, das so seit den 90er Jahren nicht mehr erreicht wurde.

Durchschnittlich rund 50% der Herstellkosten von Briefumschlägen und Versandtaschen werden durch den Rohpapiereinsatz bestimmt. Die Preissteigerungen für Papier schlagen daher direkt auf die Marktpreise von Briefumschlägen und Versandtaschen durch. So kam es bereits in den letzten Monaten bei den Herstellern zu deutlichen Anhebungen der Verkaufspreise. Auch längerfristige Verträge mit Kunden im PBS-Bereich mussten angepasst werden. Die erneuten Papierpreiserhöhungen zu Beginn des Jahres, lassen den Kostendruck für die Briefumschlagindustrie jetzt noch weiter steigen.

Die Preiserhöhungen fallen in eine Zeit, in der sich die Briefumschlagindustrie aufgrund des rückläufigen Marktes ohnehin in  einem sehr schwierigen Umfeld bewegt. Im Jahr 2017 war der deutsche Markt für traditionelle Briefumschläge und Versandtaschen erneut um 3,5% geschrumpft und unterschritt erstmals die Grenze von 14 Mrd. Stück. Wachstum gab es lediglich bei Produkten für den E-Commerce Versand.

VDBF-Mitglieder mit der Paperworld 2018 sehr zufrieden.

30.01.2018   Auch in diesem Jahr war der VDBF (Verband der deutschen Briefumschlag-Industrie) wieder mit einem eigenen Ausstellungsstand auf der Paperworld in Frankfurt vertreten. Der erstmals mit Unterstützung des europäischen Dachverbands FEPE eingerichtete „Envelope Meeting Point“ bot den Verbandsmitgliedern eine hervorragende Plattform für Kundengespräche und Neukontakte. Deutlich mehr Besucher als im Vorjahr konnten sich auf dem Meeting-Point von der Leistungsfähigkeit der Briefumschlagindustrie überzeugen. Das besondere Interesse der Besucher galt dabei der neuen Kampagne Envelope 2.0, die sich mit der briefkastengerechten Verpackung von E-Commerce-Warensendungen befasst. Die Briefumschlagindustrie bietet mit Envelope 2.0 eine ganze Palette von ökologisch sinnvollen Verpackungslösungen an, die aufgrund ihrer Abmessungen immer in den heimischen Briefkasten zugestellt werden können. Anders als bei großvolumigen Versandverpackungen können mit Envelope 2.0 Waren absolut sicher nach Hause zugestellt werden.

Dank der in diesem Jahr deutlich gestiegenen Anzahl der Standbesucher, zeigten sich die Verbandsmitglieder mit dem Messeverlauf insgesamt sehr zufrieden. Die Paperworld wird daher für die Mitgliedsunternehmen sicher auch 2019 ein wichtiger Baustein in der Kundenkommunikation bleiben.

AUS für Karopa.

01.12.2017    Mit Ablauf des 30.11.2017 stellte die Karopa-Briefumschlagfabrik in Münster ihren Geschäftsbetrieb ein. Eine Auffanglösung hat sich leider nicht ergeben.

Dr. Günther Kast mit neuer Vertriebs-Struktur.   Die Dr. Günther Kast GmbH & Co. Technische Gewebe Spezial-Fasererzeugnisse KG strukturiert den Vertrieb für mehrlagige Papier- und Gewebeprodukte in Deutschland, Österreich und der Schweiz neu. Dr. Alfred Wassermann (65) geht in den Ruhestand und übergibt an Frau Angela Tamasko. Sie gehörte bereits  dem Vertriebsteam an und übernimmt nun die Betreuung der Kunden des Bereichs Druck & Verpackung für den deutschsprachigen Raum.  „Dieser Produktbereich bedient vornehmlich die Bereiche Verpackung, Digitaldruck, Briefumschläge und Sonderprojekte im technischen Bereich für „Verbindung mit Flexibilität“ u.a. mit  Papyrolin und Leinenpapieren“ , so Angela Tamasko.

Peter Martini, langjähriger Vertriebsleiter für die Produkte für industrielle Buchbindereien, freut sich über die Bündelung der Vertriebsbereiche im Interesse einer nachhaltigen Weiterentwicklung des Unternehmens unter seiner Leitung.

AUS für Co-Reach.

02.10.2017    Die Messe Nürnberg hat die Co-Reach 2018 abgesagt, weil eine für alle Seiten nutzbringende Veranstaltung nicht mehr möglich sei. Dies habe sich nach Daten-Auswertungen und Gesprächen mit Ausstellern ergeben.

E-Rechnungen sind Problem für kleine Unternehmen.

24.09.2017    Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat im August 2017 in einer Befragung von 300 Unternehmen herausgefunden, dass digitale Rechnungen zwar deutlich zunehmen, und zwar besonders bei Groß-Unternehmen. Für kleinere und mittlere Unternehmen sind zu geringe Einspar-Potentiale und hoher Anpassungs-Aufwand die wichtigsten Ablehnungs-Gründe.

46% der Rechnungs-Versender und 53% der Rechnungs-Empfänger geben an, dass sie die E-Rechnung gegenüber der Papier-Rechnung bevorzugen – rund 20 Prozent-Punkte mehr als in der Befragung im Jahr 2015. 42% erfassen digitale Rechnungen nochmals manuell in den internen Systemen, 40% der Unternehmen drucken eingehende elektronische Rechnungen zur weiteren Bearbeitung aus.

Mayer-Kuvert network mit Konzept 2020

25.04.2017    Die Mayer-Kuvert-network Unternehmensgruppe hat Ende letzten Jahres begonnen, ihre Zukunfts-Strategie „Mission 2020“ mit entsprechenden Konsolidierungs- und Restrukturierungs-Maßnahmen zu implementieren. Bis heute sind folgende Maßnahmen bereits umgesetzt bzw. befinden sich in der Umsetzung:

CPT Couvert GmbH, Traiskirchen, Österreich.   Die auf die Herstellung von Kuverts und andere Briefhüllen konzentrierte österreichische IMARCO-Gruppe hat Ende März von der Mayer-Kuvert-network die CPT Kuvert GmbH gekauft. Die Mayer-Kuvert-network zieht sich mit dem Verkauf aus strategischen Gründen aus dem österreichischen Markt zurück, um sich stärker auf ihre Hauptmärkte zu konzentrieren.    Mit der ÖKI hält IMARCO den letzten in Österreich verbleibenden Briefumschlag-Produzenten und mit der Akquisition der CPT Kuvert GmbH deckt die Gruppe als lokaler rein österreichischer Anbieter „KUVERT.AT“ das komplette Spektrum der Kuvert- und Versand-Lösungen ab und gibt damit auch ein klares Bekenntnis zum Produktions-Standort Hirm (Österreich) ab.

BlessOF GmbH & Co. KG, Kirchheim/Teck.   Das Unternehmen hat Antrag auf Eröffnung eines Eigenverwaltungs-Verfahrens gestellt, um notwendige Sanierungs- und Restrukturierungs-Maßnahmen eigenständig ohne Insolvenz-Verwalter zu gestalten. Das zuständige Insolvenz-Gericht Esslingen hat dem Antrag am vergangenen Freitag vorläufig stattgegeben. Aufgrund des stark rückläufigen Marktes war es dem Spezialisten für großformatige Briefumschläge und Versandtaschen nicht mehr möglich, die Produktion auf Rollen- und Blattmaschinen angemessen auszulasten. Das Sanierungs-Konzept sieht vor, einen Teil der Produktion einschließlich Mitarbeitern und Maschinen an den Stammsitz der Gruppe nach Heilbronn zu verlagern.

Raimund Uihlein verstorben.   08.03.2017    Heute findet für Raimund Uihlein die Trauerfeier statt. Er war in der vergangenen Woche verstorben. Der langjährige Einkaufsleiter von Mayer-Kuvert hat leider seinen Ruhestand nur eine kurze Zeit genießen können.

PTS schließt München.  

21.02.2017    Die Papiertechnische Stiftung (PTS) konzentriert ihre Aktivitäten künftig im sächsischen Heidenau und schließt den Standort München im 1. Halbjahr 2018. Als Grund wird angegeben, dass die Kosten für den Unterhalt zweier Standorte die Existenz der Stiftung gefährden würden.   Materialprüfungen und analytische Dienstleistungen werden bereits aktuell überwiegend am Standort Heidenau bearbeitet. Die Möglichkeiten für Entwicklungs-Arbeiten zum Thema Streichtechnik sollen im Heidenauer Technikum ausgebaut werden. Eine Umsetzung der Versuchs-Streichanlage Vestra von München nach Heidenau ist nicht wirtschaftlich durchführbar.   Ebenfalls weitergeführt werde der Geschäftsbereich Verpackung & Konformität.   Die Aus- und Weiterbildung soll eines der zentralen Ziele der PTS bleiben. Geplant ist zudem der weitere Aus- und Aufbau von Kooperationen mit Hochschulen, Universitäten und anderen Ausbildungsinstituten..

Paperworld 2017 Analyse.  

03.02.2017    In diesem Jahr hatte die Paperworld 1.525 Aussteller (Vorjahr: 1.607 = -5,2%) aus 58 Ländern, davon 264 Inland (Vj. 261) und 1.261 Ausland (Vj. 1.346 = -6,3%).  Die Zahl der asiatischen Aussteller nahm deutlich ab. Grund dafür vielleicht der Umzug des Produktbereiches von Halle 10 in Halle 1 mit weniger Platz, aber auch das gleichzeitige chinesische Neujahrsfest.

Insgesamt kamen 33.558 Besucher (Vj. 34.033 = -1,4%, im Jahr 2015 waren es noch 39.278). Aus Deutschland 11.609 (Vj. 10.782 = +7,7%) und 21.949 aus dem Ausland (Vj. 23.251 = -5,6%).

Die nächste Paperworld findet vom 27. - 30. Januar 2018 statt.

 

Papier ist unverzichtbar.  

03.02.2017    Das hat eine online-Umfrage des VDP über Facebook ergeben. Als Wunschmedium bei Rechnungen und Dokumenten liegt Papier vorn. 79% der Befragten gaben an, Rechnungen lieber als Brief erhalten zu wollen. Nur 27% bevorzugen E-Mails bei der Rechnungsstellung.

MSP hat die Kuvert-Herstellung beendet.  

26.01.2017   Der Lettershop in Mundersbach hatte vor etwa 1 ½ Jahren begonnen, Briefumschläge selbst herzustellen. Das wurde jetzt wieder beendet.

SOFEA will Ende 2017 starten.  

19.01.2017    In der SOFEA (Sustainable Office European Association) arbeiten PBS-Unternehmen an einem einheitlichen Bewertungs-Schema für die Nachhaltigkeit von Büro-Produkten. Mitglieder sind Hersteller, Groß- und Einzelhändler. Mittlerweile stehen Methodik und IT-Plattform. Jetzt muss noch festgelegt werden, wie die Bewertung zu kennzeichnen ist, wahrscheinlich klassifiziert von A bis E.

Die ersten drei Produktgruppen sollen Ende 2017 „live“ gehen und B2B-Einkäufern und privaten Endverbrauchern eine schnelle und verlässliche Orientierung bieten.

DPD jetzt 100% La Poste.  

13.01.2016   Die DPD Muttergesellschaft Geo Post, eine Tochter von La Poste, hat die Anteile von DPD Zeitfracht übernommen, dem letzten Mitgesellschafter, und führt nun alle DPD-Gesellschaften unter dem Dach von DPD Deutschland zusammen. DPD war 1976 von 18 Spediteuren gegründet worden und 2001 hatte die französische Post 83,32% der Anteile erworben.

HPV und ver.di einigen sich.  

13.01.2016    Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) und die Gewerkschaft ver.di haben sich in der vierten Verhandlungsrunde am frühen Morgen des 10. Januar auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Ab dem 1. Januar 2017  werden die Löhne, Gehälter und Ausbildungs-Vergütungen der rund 100.000 Beschäftigten in der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie um 2,1% erhöht. Zum 1. April 2018 steigt der Lohn um weitere 2,1%. Die Einigung sieht eine 24-monatige Laufzeit bis zum 31. Oktober 2018 vor.

Briefumschlag-Statistik 2016.  

In Deutschland ging insgesamt der mengenmäßige Verbrauch an Briefumschhlägen im Vergleich zum Vorjahr (nur) um ca. -2,9% auf nunmehr knapp 14 Mrd. Einheiten zurück. Der absolute Mengen-Rückgang betrug ca. 400 Mio. Einheiten. Während das 1. Halbjahr sogar Zuwächse gegenüber dem Vorjahr aufwies, lag das 2. Halbjahr insgesamt deutlich unter den Mengen von 2015. Treiber war hier insbesondere das schlechte 3. Quartal, das Rückgänge des Mengenvolumens im Vergleich zum Vorjahr von ca. -10% aufwies.

Für Europa zeigt die Statistik der FEPE eine fast identische Entwicklung. Die europäische Briefumschlag-Menge verlor im Gesamtjahr 2016 (auch nur) -2,5% und -5% im vierten Quartal.

Grußkarten-Markt 2016.   Die Arbeitsgemeinschaft der Hersteller und Verleger von Glückwunschkarten (A.V.G.) meldet für 2016:   • Der Pro-Kopf-Umsatz für Grußkarten ist erstmalig über 10,00 € gestiegen   • Der Grußkarten-Gesamtmarkt beläuft sich 2016 zu Einzelhandels-Preisen auf 818,6 Mio. €.   • Neue Kartengrüße wachsen überproportional, dagegen sind klassische Grüße rückläufig   • Die Grußkarte behält in der PBS-Branche „private Abnehmer“ ihren Sortimentsplatz Nr. 1 bei Umsatz und Rohertrag.

2016 gutes PBS-Jahr.   Der Gesamtumsatz der PBS-Branche stieg 2016 um 0,5% auf 12,5 Mrd. €. Positiv verlief das Schulgeschäft, das um 5,8% zulegen konnte. Der Bereich Mal- und Zeichenbedarf machte dank des ungebrochenen Kolorierungs-Trends einen Umsatzsprung von 80% auf 45 Mio. Euro. Beides beflügelte vor allem die Umsätze der stationären Fachgeschäfte, die für das Jahr 2016 im HBS-Panel ein Umsatzwachstum von 1,4% aufweisen. Der PBS-Streckenhandel verzeichnete sogar eine Umsatzsteigerung von 4,0%. Allerdings führte die zunehmende Digitalisierung zu einem Rückgang von 5,3% bei technischen Verbrauchsmaterialien wie Tinte und Toner und 2% Nachfragerückgang für Büropapiere.

Österreichische Post Gesellschafter bei P2.  

08.12.2016    Seit vergangenem Jahr arbeitet die Austrian Post International GmbH mit Sitz in Bonn partnerschaftlich mit P2-Die zweite Post  zusammen. Als Gesellschafter bringt sich diese Tochtergesellschaft der österreichischen Post jetzt in das Netzwerk ein.

Brief ist glaubwürdiger.   

31.10.2016    In Kooperation mit der Schweizerischen Post hat Asendia die "Studie zur Wirksamkeit von internationaler physischer Geschäfts-Korrespondenz" durchgeführt.  Es wurden mehr als 770 Privat- und Geschäftskunden in Deutschland befragt. Danach können elektronische Kundenportale und E-Mail die klassische Business-Post nicht ersetzen, jedenfalls dann nicht, wenn "Seriosität, Vertrauen, Sicherheit und Wertschätzung gefragt sind". Mehr als 80% der Befragten betonten, dass sie den Brief bewusst wahrgenommen hätten und sich persönlich von ihm angesprochen fühlten. Außerdem wirke physische Post glaubwürdiger und Vertrauen erweckender.

 

 

 

 

 

W+D übernimmt Verantwortung für F.L. Smithe.  

31.10.2016   Um Ressourcen besser zu nutzen und an den sich verändernden Marktbedingungen der Kunden auszurichten, übernimmt W+D innerhalb der Converting-Solutions-Plattform von Barry-Wehmiller die Verantwortung für das Envelope- und Mail-Segment sowie die operativen Aktivitäten der F.L. Smithe Company mit Sitz in Duncansville/USA. Ab Januar 2017 ist somit Shaun Kilfoyle, Präsident von W+D North Amerika, auch Leiter des Teams von F.L. Smithe. „Wir sind sicher, dass wir mit der Verschmelzung der nordamerikanischen Unternehmen unseren Kunden in Nordamerika und weltweit ein breiteres Portfolio mit hochwertigen Technologie- und Service-Lösungen bieten können“, so Kilfoyle.

Briefkästen-Urteil   

18.10.2016    Das Amtsgericht Frankfurt hat entschieden, dass Vermieter ihren Mietern Briefkästen zur Verfügung stellen müssen, die eine ordnungsgemäße Zustellung von Briefen ermöglichen. Auch dickere DIN-C4-Umschläge müssen hineinpassen. Zudem muss der Briefkasten die Post vor dem Zugriff Unbefugter schützen. (Az.: 33 C 3463/15).

Sihl liefert mit Inkjet bedruckbare Briefhüllen.  

10.10.2016    Sihl, die Coating Company, stellt ein neues Programm für mit Inkjet bedruckbare Briefhüllen vor: FSC zertifiziert und für den wasserbasierten Inkjet-Druck mit Farbstoff- und Pigment-Tinte. Mit guter Planlage lassen sie sich vor und nach dem Druck gut verarbeiten. Neben einer guten Druck-Qualität stellen diese Briefhüllen eine hohe Wasserfestigkeit sowie eine schnelle Trocknungs-Geschwindigkeit des Ausdrucks sicher.

Muster für die Artikel 6997 (Inkjet-Papier 90 matt 1s) und 6996 (ENDURO Inkjet 160 Classic 2s) können bei Hans-Jörg Reitz bestellt werden.

Briefwahl in Berlin und Sachsen-Anhalt.  

Bei den Berliner Wahlen zum Abgeordnetenhaus 2016 betrug die Zahl der Briefwähler 524.411. Das entspricht einem  Anteil von 21,1% der Wahlberechtigten (18,0% im Jahr 2011) bzw. von 31,5% der Wähler. Die Wahlbeteiligung betrug 66,9%.

Wichtig zu wissen, dass die amtliche Wahlleitung immer den Anteil der Briefwähler an den Wahlberechtigten mitteilt, in Berlin also 21,1%. Der Anteil der Briefwähler an den Personen, die tatsächlich gewählt haben, in Berlin 31.5%, ist vielleicht sogar von größerem Interesse.

In Sachsen-Anhalt gab es 166,292 Briefwähler,  entsprechend einem amtlichen Anteil von 8,9% und einem Anteil an den Wählern von 14,5%.

Dialog-Marketing-Monitor 2016 der Deutschen Post.   

22.09.2016    Werbebriefe gehören zu den wichtigsten Werbekanälen in Deutschland, gemessen an den Werbeausgaben im Jahr 2015: 

  • (1) Zeitungen / Zeitschriften 10,8 Mrd. €, (2) Personalisierte Mailings 8.8 Mrd. €, (3) Fernsehen 7.5 Mrd. €, (4) Online 7.4 Mrd. €
  • 44% der Werbeausgaben flossen in Dialog-Medien, 56% in klassische Werbung.
  • 25% der Firmen mit Umsatz unter 25 Mio. € und 50% der größeren Unternehmen nutzen ein Mix von drei Kanälen, in den meisten Fällen Tageszeitung / Zeitschriften, Plakate und personalisierte Post.

VDBF PR-Aktion wegen Österreich.  

19.09.2016    Alle Pressekontakte haben am Sonntag und Montag eine kurze Pressemitteilung des VDBF  zur aktuellen Diskussion um mangelhaft klebende Wahlkarten in Österreich erhalten, denn bei mehreren Presseorganen wurden diese im Endlosdruck hergestellten Karten fälschlicherweise als Kuverts bezeichnet.

Aufgrund der Berichterstattung kommt es gegenwärtig bei den VDBF-Mitgliedsfirmen vermehrt zu Anrufen besorgter Kunden, die von den mangelhaft klebenden Wahlkarten in unserem Nachbarland gehört haben. Diese Kunden haben nun Sorge, dass evtl. auch die in ihrem Haus eingesetzten Briefumschläge von den Klebeproblemen betroffen sein könnten.

 

Österreich: Fehlerhafte Wahlkarten sind keine Kuverts.

Bekanntlich haben die jüngst festgestellten Verklebungs-Probleme bei österreichischen Wahlkarten zu einer Verschiebung der Präsidentenwahl im Alpenstaat geführt. Fälschlicherweise wurde in der Presse von fehlerhaften Briefumschlägen als Ursache für die Wahlverschiebung gesprochen. Technologisch handelt es sich aber bei den nun  monierten Wahlkarten keineswegs um Briefumschläge,  sondern vielmehr um Endlosformulare, die nur optisch einem Briefkuvert ähneln. Wie ein Sprecher der deutschen Briefumschlaghersteller hierzu mitteilt, kann für Kuverts mit Haftklebe-Verschluss weiterhin eine Klebegarantie von 5 Jahren gegeben werden. Das bei den österreichischen Wahlkarten aufgetretene Problem wäre also durch die Verwendung von Briefkuverts mit Haftklebe-Verschluss durchaus vermeidbar gewesen.

Bavaria Couvert wird saniert.  

21.09.2016    Die Sanierung der Familien-Unternehmen Bavaria Couvert und Weiß OHG schreitet weiter voran – die Geschäftsbetriebe bleiben vollumfänglich aufrechterhalten. Mit Beschlüssen des Amtsgericht Deggendorf vom 01.09.2016 wurde den Anträgen der Druckunternehmen Sebastian Weiß OHG und Bavaria Couvert GmbH auf Einleitung eines gerichtlichen Sanierungs-Verfahrens stattgegeben und die Insolvenz-Verfahren eröffnet. Zum Insolvenz-Verwalter wurde in beiden Verfahren der Münchener Rechtsanwalt Tobias Rußwurm von der bundesweit tätigen und auf Unternehmens-Sanierungen spezialisierten Kanzlei Wallner Weiß bestellt.

Seit den Antragstellungen im Juni 2016 werden die Betriebe vollumfänglich fortgeführt. Durch die Unterstützungen der Kunden beider Unternehmen sowie der Vertragspartner sind weiterhin alle Voraussetzungen einer nachhaltigen Sanierung im gerichtlichen Verfahren mittels Insolvenzplan oder Anlagenverkauf („asset deal“) gegeben. Auch die Belegschaften beider Unternehmen stehen geschlossen hinter dem avisierten Verfahrensweg und haben ihre Unterstützung für die Sanierung zugesagt.

Österreich-Kuverts nicht immer Briefumschläge.  

13.09.2016    Viel Aufregung um die Verschiebung der Präsidentenwahl in Österreich, weil von „Klebstoff und Kuvert“ verschuldet.  Es handelt sich aber bei den defekten „Kuverts“ um eine abgespeckte Lösung und keine richtigen Kuverts, vielmehr um eine „Wahlkarte“ in Endlos-Produktion. Es sind nur drei Schichten Papier verklebt. Diese Wahlkarte wurde von der Druckerei KBPrintcom fehlerhaft produziert (frühere kb-Endlos, Eigentümer-Familien Kroiss und Bichler).

Das defekte Wahl-„Kuvert“ hat Klebestellen an der oberen Kante und an der Seitenkante. Dazu kommt eine nur in Österreich verwendete Lasche, um sie zuzukleben. Die lässt sich nach 20, 25 Minuten noch immer so auf- und zumachen, so dass nicht gewährleistet werden kann, dass aus dem Inhalt etwas entfernt werden könnte.

Deutsche Papier-Industrie mit Wachstum.  

Der Inlandsabsatz der deutschen Zellstoff- und Papierindustrie stieg im ersten Halbjahr 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit einem Plus von +3,0%.
Verpackungspapiere und -karton +1,8%, Technischen und Spezialpapiere +4,4%, Hygiene-Papiere +3,2%, aber grafische Papiere -2,3%.
Die Schwäche der grafischen Papiere im 1. Halbjahr 2016 resultierte im Wesentlichen aus dem deutlichen Nachfragerückgang bei den holzhaltigen und holzfreien gestrichenen grafischen Papieren. Hauptursache sind die rückläufigen Abonnenten bei Zeitungen und Zeitschriften sowie sinkende Auflagen sowie die Verlagerung von Werbeanzeigen in elektronische Medien.

Papierfabrik Tönnesmann arbeitet nahtlos weiter.  

02.09.2016    Die Papierfabrik J. Tönnesmann & Vogel in Menden wurde nach einer mehr als dreijährigen Insolvenzphase von dem Papieringenieur und Unternehmensberater Dr. Clemens Bülow aus Düsseldorf mehrheitlich erworben. Das Unternehmen firmiert ab sofort unter dem neuen Namen "Papierfabrik Tönnesmann Hönnetal GmbH & Co. KG". Die Papierfabrik führt somit ihren Betrieb nahtlos weiter.

     Als Geschäftsführender Gesellschafter wird Herr Dr. Bülow das Unternehmen gemeinsam mit Johann-Caspar Tönnesmann und dessen Tochter Julia Luig-Tönnesmann leiten, die weiterhin für den Vertrieb verantwortlich sein werden. Die kaufmännische Leitung verbleibt bei Herrn Jürgen Engelke. Mit seiner langjährigen Erfahrung in der papiererzeugenden und -verarbeitenden Industrie wird Herr Dr. Bülow im Führungsteam die Betriebsleitung, insbesondere die Produktion und Technik, verantworten.

     Das neue Team wird alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens im Hönnetal weiter beschäftigen und zunächst auf die kontinuierliche Verbesserung von Produktivität und Produktqualität setzen. Die im Insolvenzverfahren ausgesetzten Investitionen werden kurzfristig neu bewertet und bei Wirtschaftlichkeit in das Investitions-Budget aufgenommen.

Hinsichtlich der Absatzmärkte und Produkte sind keine grundsätzlichen Änderungen geplant. Die Entwicklung neuer Produkte für den Verpackungsmarkt wird fortgesetzt.

Dialogpost zurück auf E+4.   Die Deutsche Post rudert zurück und verabschiedet schon nach 8 Monaten das im Januar gestartete Dialogpost-System. Lettershops und Kunden waren überhaupt nicht einverstanden. Jetzt heißt der Laufzeitstandard wieder E+4, weil planbar und bewährt.

WINK wieder Mitglied im VDBF.  

29.08.2016    Der VDBF-Vorstand begrüßt die Wink   Stanzwerkzeuge GmbH & Co. KG in Neuenhaus wieder als Verbandsmitglied. Das Wink-Team: Dr. Andre Gysbers (Marketingleiter), Detlef Geske (Verkaufsleiter) und Irmgard Braunschweiger als Hauptansprechpartnerin für alle Briefumschlags-Kunden.

Sihl produziert Designobjekt.  

26.07.2016    Mit dem Sihl-Produkt „Enduro Ice“ macht die JuliFoli GmbH aus Dokumenten-Hüllen aufsehenerregende Design-Objekte, die aber ihre Funktionalität behalten. Ein Ausschnitt aus dem Sortiments-Spektrum: Stadtpläne, Landkarten, Muster und Farben, zugeschnitten auf unterschiedlichste Einsatzgebiete.

Schon gab es Auszeichnungen: als Produkt des Jahres 2015 mit dem „Innovationspreis“ des Verbandes der PBS-Markenindustrie und nominiert für den „German Design Award 2016“.

Die Endkunden finden die Hüllen in Deutschland bereits in Museums-Shops, Design, Lifestyle- und Geschenkläden sowie im Fachhandel für hochwertigen Büro- und Papeterie-Bedarf.

Der EUWID berichtet.  

20.07.2016    Um den Absatz zu fördern, wollen die Briefumschlag-Produzenten die europäische Kampagne „Keep Me Posted“ auch in Deutschland stärker unterstützen. Ziel der Aktion ist es, Privatkunden die Wahlfreiheit zu lassen, ob sie Papier-Rechnungen oder elektronische Rechnungen bevorzugen. Hierdurch soll im privaten Sektor die Papier-Rechnungsstellung noch lange am Leben erhalten bleiben und sich in der Folge der weitere Absatz-Rückgang bei den Briefumschlägen verlangsamen.

Co-Reach 2016 Nachbetrachtung.  

07.07.2016    Die Nürnberger Messe meldet 5.600 Besucher (Vorjahr 6.000, also -7%) und 230 Aussteller (Vorjahr 266, also -14%), über 100 Vorträge (Vorjahr 83) und 12 Workshops. Die Co-Reach sei wandlungsfähig und geht mit dem allgemeinen Trend – von den Mailingtage-Zeiten mit starkem Direktmarketing-Fokus hin zum modernen Marketing, das klassische und digitale Kanäle crossmedial unter einen Hut bringt.

Die Co-Reach 2017 findet am 21. und 22. Juni 2017 statt.

Bong bringt Archiv-Hüllen aus Tyvek.  

05.07.2016   Die Bong-Gruppe bringt Archivhüllen für Aktenordner und Hängeregistermappen aus Tyvek auf den Markt. Die DuPont Tyvek-Hüllen sind atmungsaktiv, schimmelbeständig, staubabweisend und wiederverwendbar. Sie besitzen robuste Klettverschlüsse, und die Bügel der Hängeregisterhülle sind aus Metall.

VDBF mit neuem Vorstands-Mitglied.  

In der Mitglieder-Versammlung am 1.7.2016 in Nürnberg wurde Simon Schulte-Rentrop (Spartenleiter flexible Verpackungen bei VP Vereinigte Papierwarenfabriken GmbH) in den Vorstand gewählt. Er folgt Richard Ringering (Drekopf), der sich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl stellte und dem die Anwesenden herzlich für seine konstruktive und engagierte Vorstandsarbeit dankten.

Alle weiteren Positionen wurden von der Versammlung bestätigt: Marek Rys (Vorsitzender), Timm Koepchen, Stefanie Schwarz, Udo Karpowitz (PR und Projekte), Bernd Schaback (Rechnungsprüfer), Klaus Schulz (Geschäftsstelle). 

Dialogpost nach 6 Monaten.  

30.06.2016   Roland Potthoff, Head of Marketing & Communications bei Mayer-Kuvert-network, resümiert: „Natürlich waren wir gespannt, ob mit Einführung der Dialogpost Volumen-Schwankungen unserer Kernprodukte einhergehen würden. Schließlich besteht ein Großteil unserer Klientel aus Direkt-Marketing betreibenden Unternehmen sämtlicher Branchen – darunter eben viele klassische Mailing-Versender. Das erste Quartal verhielt sich ziemlich geräuscharm bezüglich spürbarer Verschiebungen in unseren Produkt-Gruppen oder gar signifikant sinkender Volumen. Im Gegenteil – einen leichten Anstieg bemerkten wir bei den Anfertigungen im höherwertigen Grammatur- und Veredelungsbereich. Wir deuten das definitiv als Bekenntnis zur Wertigkeit der haptischen individualisierten Kundenansprache. Allerdings nahmen wir von einigen unserer Kunden kritische Stimmen bezüglich der schwereren zeitgenauen Planbarkeit der Aktionen wahr.“

Richard Knauer schickt Reise-Tagebuch.   

25.06.2016    Damit die Urlaubs-Erlebnisse für die Nachwelt erhalten bleiben, schickt Richard Knauer, die Kuvert-Macher, seinen Kunden ein besonderes Reise-Tagebuch zu und unterstützt auf diese Weise die Initiative Schreiben e.V., die sich für die Förderung des Kulturguts Handschrift einsetzt.

Sihl von Equistone übernommen.   

24.06.2016    Von Equistone Partners Europe beratene Fonds haben sich mehrheitlich an der Sihl Gruppe beteiligt, unter Einbindung des aktuellen Managements. Das Unternehmen mit Werken in Bern und Düren, einem Logistik- und Ausrüstungs-Center in Fiskeville (USA) und einem breiten Netz von Vertriebs-Standorten ist führend in der Beschichtung von Papieren, Folien und Geweben.

Verkäuferin ist die italienische Diatec Holding. Peter Studer, CEO der Sihl Gruppe, kommentiert: „Die Diatec Holding hat unseren Wachstumskurs der letzten Jahre großartig unterstützt. Dafür danke ich im Namen der gesamten Sihl Gruppe dem Eigentümer der Diatec Holding, Cavaliere del Lavoro Diego Mosna, herzlich. Für die nächsten Schritte der Expansion haben wir mit Equistone einen kapitalstarken und mittelstandserfahrenen Investor an unserer Seite, der schon viele Unternehmen erfolgreich beim kontinuierlichen internationalen Wachstum unterstützt und begleitet hat.“

Weiss OHG wird fortgeführt und strebt Sanierung an.   Aufgrund der anhaltenden Umsatzkrise in der Druckbranche war die Sebastian Weiss OHG gezwungen, beim Amtsgericht Deggendorf am Dienstag, 14.06.2016, die Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu beantragen, um somit eine Option zur Sanierung des Unternehmens zu wahren. Das Amtsgericht Deggendorf hat den Münchener Rechtsanwalt Tobias Rußwurm von der auf Unternehmens-Sanierung spezialisierten bundesweit tätigen Kanzlei Wallner Weiß zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Lohntarifvertrag Druck abgeschlossen.  

16.06.2016   Der Bundesverband Druck und Medien (BVDM) und die Gewerkschaft Verdi haben sich auf ein neues Lohnabkommen geeinigt. Es sieht innerhalb einer 29-monatigen Laufzeit zwei lineare Erhöhungen von insgesamt 3,8% vor. Ab dem 1. Juli 2016 werden die Löhne der gewerblichen Arbeitnehmer der Druckindustrie um 2% erhöht, zum 1. August 2017 steigt der Lohn um weitere 1,8%. Der Tarifvertrag gilt bis zum 31. August 2018.

Kocher+Beck mit neue Leitung. 

01.06.2016    Thorsten Hengstenberg hat die Leitung des Unternehmens-Bereichs ‚Kuvert-Technik‘ übernommen. Zur Erhaltung des gewohnt hohen Servicegrades wird er von fachlich kompetenten und serviceorientierten Kollegen unterstützt.

Drupa mit weniger Besuchern.   Mit 260.000 Besuchern aus 188 Ländern kamen diesmal 17,2% weniger Besucher zur Drupa. Die Kunden kommen nicht mehr mit großen Delegationen oder im Rahmen eines Firmen-Ausflugs zur Drupa. Vielmehr reist das Top-Management nach Düsseldorf. Die meisten Aussteller berichten von einer erfolgreichen Messe.

Die nächste Drupa findet vom 23.6. bis 3.7.2010 wieder in Düsseldorf statt, also weiterhin alle 4 Jahre.

W+D 410 Easy Enveloper

Auf der Drupa 2016 stellt W+D eine produktive Maschine für die Briefumschlag-Herstellung vor, die sich nicht nur einfach bedienen, sondern auch ebenso problemlos und schnell umrüsten lässt. Damit reagiert das Unternehmen auf die aktuelle Marktentwicklung hin zu kleineren und mittleren Auftrags-Volumina sowie den zunehmenden Fachkräftemangel in der Kuvert-Produktion und eröffnet sowohl klassischen Briefumschlagherstellern als auch Neueinsteigern, die Briefkuverts selbst herstellen möchten, neue Perspektiven.

Scheufelen von Konsortium übernommen.  

29.04.2016    Das niederländische Unternehmen Paper Excellence B.V. hat seine Beteiligung an der Papierfabrik Scheufelen GmbH + Co. KG in Lenningen an ein Unternehmer-Konsortium unter Führung der deutschen Schaeff-Gruppe mit Sitz in Schwäbisch Hall veräußert. Am Erwerber-Konsortium sind neben der Schaeff-Gruppe auch die auf Investitionen in Konzernabspaltungen spezialisierte Münchener Beteiligungs-Gesellschaft Radial Capital Partners sowie Dr. Ulrich Scheufelen, Ehrenvorsitzender und Mitglied der früheren Eigentümerfamilie, beteiligt.

Scheufelen stellt gestrichene Papiere her. 2015 wurde mit 340 Mitarbeitern ein Umsatz von 91 Mio. Euro erzielt. Im Zuge der Neuausrichtung des Unternehmens wurde die Produktion hochwertiger Verpackungskartons unter dem Markennamen „Phoenolux“ aufgenommen, die unter anderem für Luxus-Verpackungen in den Bereichen Kosmetik, Pharmazie, Gesundheit, Alkoholika, Schmuck, Uhren und elektronische Geräte eingesetzt werden.

Leipa erwirbt UPM-Papierfabrik Schwedt.

26.04.2016    Die Leipa Georg Leinfelder GmbH und die UPM GmbH haben eine Vereinbarung zum Verkauf des UPM-Werkes Schwedt an Leipa unterzeichnet. Die etwa 240 Mitarbeiter werden von Leipa übernommen. Die Papiermaschine 11 im bisherigen UPM-Werk in Schwedt soll für die Testliner-Produktion umgebaut werden. Der Start ist für das 4. Quartal 2017 angestrebt. Die jährliche Produktions-Kapazität nach Realisierung des Umbaus der PM 11 soll sich auf rund 450.000 Tonnen weiß gedecktem Testliner belaufen.

Otto Theobald präsentiert „OT-Glossy“.   

19.04.2016    Aufsehenerregende Neuheit im OT-Sortiment sind Folientaschen der Serie „OT-Glossy“. In verschiedensten Farben und diversen Sonderformaten eignen sich diese besonders edlen Hüllen gleichermaßen für herkömmliche Briefpost wie für größere Sendungen mit „Wow-Charakter“. Mit 65 g/m² bzw. 80 µ sind diese Folien-Taschen nicht nur sehr leicht, sondern auch sehr strapazierfähig und tragen kaum zum Gesamtgewicht der Sendung bei. „OT-Glossy“ verfügen über eine Haftklebung und stehen hochglänzend oder matt schimmernd zur Auswahl.

W+D stellt TIprint 4dL auf der Drupa vor. 

07.04.2016    Diese bedruckt am Beginn der Kuvertierung inline sowohl Frontseite als auch Schließlasche des Kuverts. Nur so sei beim Kuvertieren Qualitäts-4c-Druck zu gewährleisten, denn die Füllstärke der Sendung bleibt ohne Einfluss auf die Druckqualität.

Drewsen gründet in USA.   

29.03.2016    Die Drewsen Spezialpapiere GmbH & Co KG stärkt ihre Aktivitäten in Nordamerika durch die Gründung einer Vertriebsgesellschaft in den USA. Die DREWSEN SPECIAL PAPERS USA Corp. wird aus einem Logistikcenter bei Philadelphia den Bereich Ostküste und Mittlerer Westen just in time versorgen können. Das Unternehmen legt mit dieser Investition die Basis, um auch in Nordamerika ein langfristiger, leistungsfähiger und verlässlicher Partner als Lieferant von Spezialpapieren für seine Kunden zu werden.

TAP Telion  von Airpack übernommen.   

14.03.2016    Die Airpack SpA aus Italien hat am Freitag die Firma TAP Telion Air Pac GmbH erworben, mit den Produktionsstätten in Braunschweig und Breslau (Polen). TAP hat ein breites Produkt-Portfolio innerhalb seiner Kernkompetenz Luftpolster-Folie und Luftpolster-Versandtaschen.

   Airpack ist bereits Eigentümer der Firma Jiffy Packaging Europe und setzt mit diesem Kauf die Strategie fort, einer der führenden europäischen Hersteller von Polyolefin Schaum- und Luftpolster-Folie zu werden.

   Oliver Schliekmann, Geschäftsführer der Fa. TAP bestätigt: “TAP hat sich über viele Jahre eine gute Position im Markt erarbeitet. Der Beitritt in die Airpack-Jiffy Gruppe wird uns weitere Investitionen ermöglichen. Dadurch erweitern wir die Kompetenz, unsere Kunden noch besser bedienen zu können und weiteres Wachstum zu erzeugen.”

   Jiffy Packaging Europe ist ein führender Hersteller von Polyolefin Schaum- und Luftpolster-Folie mit einer großen Vielfalt von Endanwendungen in unterschiedlichen Marktsegmenten wie z.B. Schutzverpackungen, Automobilindustrie sowie Bau und Konstruktion.

Rudolf Lisei (80) verstorben.   Am 15. 02.2016 verstarb Rudolf Lisei im nach schwerer Krankheit. Als ältester von vier Brüdern verkaufte er bereits 1952 Briefumschläge zusammen mit  seinem Stiefvater Otto Theobald, der die Handels-Vertretung für die Briefumschlagfabrik Alfred Schindler in Bremen übernommen hatte. Nach Jahren der Selbständigkeit kehrte er 1973 in den Familienbetrieb zurück und führte die Geschäfte der Otto Theobald GmbH bis zu seinem Ausscheiden in den Ruhestand im Jahr 1998 zusammen mit seinen Brüdern Reiner und Otto Theobald jun.

proScent Produkt des Jahres.  

16.02.2016   Die Leserinnen und Leser des Postmaster-Magazins haben den Duftumschlag proSCENT von Mayer-Kuvert-network zum Produkt des Jahres 2015 gewählt.

Die Sammlung und Zählung der Voten hatte der DVPT als unabhängige Instanz durchgeführt und anschließend der Postmaster-Redaktion das Ergebnis bekannt gegeben.

Das proSCENT-Kuvert spricht den Geruchssinn an und löst beim Empfänger eine erhöhte Kaufbereitschaft aus. Beim Öffnen des Kuverts werden Duftstoffe durch Zerstörung kleiner Mikrokapseln freigesetzt und sind für einen kurzen Moment wahrnehmbar. Einzelne Duftmoleküle werden aber auf den Kuvert-Inhalt übertragen. Auch wenn der Duftstoff beim Lesen fast nicht mehr wahrzunehmen ist, erreicht er das Unterbewusstsein. Das Verfahren sowie der gezielte Einsatz der Düfte sind wissenschaftlich fundiert.

Portucel Soporcel mit neuem Namen.  

ß7.02.2016   Der portugiesische Papierhersteller Portucel Soporcel firmiert jetzt als “The Navigator Company”, also unter dem Namen seiner stärksten Marke. Dieser Schritt soll die neue Wachstums-Strategie des Unternehmens unterstreichen.

Paperworld 2016.  

06.02.2016    Die Paperworld 2016 zählte laut gestern veröffentlichtem Abschlussbericht der Messe Frankfurt 1.608 Aussteller aus 59 Ländern (-1,7%). Die Besucherzahl lag in diesem Jahr bei 36.733 (-6,5%). Die Zahl der internationalen Fachbesucher aus 139 Ländern blieb gleich. Somit fehlten Besucher aus Deutschland.

PBS Zuwächse in Segmenten.  Die Markt-Volumina und auch die Pro-Kopf-Ausgaben werden steigen. Weiterhin gute Zahlen auch für Grußkarten, Kalender, Alben/Diarien, insbesondere für die Kategorie „Glückwunsch-, Trauer-/Ansichtskarten“. 2015 sank der Marktanteil des Fachhandels erstmals unter die 30%-Marke. Dieser Abwärts-Tendenz wird sich 2016 und 2017 weiter fortsetzen. Kleiner wurde in dem gewachsenen Markt auch der Anteil des Großhandels. Versender/Online-Händler bauen ihren Marktanteil konsequent weiter aus und werden 2016 die 17 % überschreiten. Breiteste Sortimente, 24-Stunden-Belieferung sind ein Pfund, mit dem die Wettbewerber im Internet nicht nur in Deutschland wuchern.

Drekopf-Aktion auf Paperworld. 

26.01.2016   Der VDBF wird auf dem „Envelope Meeting Point“ von der Mitgliedsfirma Drekopf mit einer publikumsorientierten Aktion am Samstag und Sonntag unterstützt. Informationen zum Papier-Kreislauf werden mit anschaulichen Roll-Ups erläutert und Comic-Hefte zu den Themen „Wie wird Papier gemacht?“ sowie „Was passiert mit unserem Abfall?“ verteilt. Das Ganze wird umrahmt von einem Gewinnspiel mit nicht alltäglichen Gewinnen.

Lemppenau + Rössler in Mayer-Network integriert. 15.01.2016    Im Zuge der Neuorganisation der Vertriebsstruktur innerhalb der Firmengruppe Mayer-Kuvert-Network wurde zum 1. Januar 2016 die Lemppenau + Rössler GmbH in das Vertriebsunternehmen Mayer-Network GmbH integriert. Der etablierte Name Lemppenau + Rössler Kuvert bleibt auch weiterhin als Marke bestehen. So wird das bisherige Vertriebsteam am Standort Düren zukünftig als „Verkaufsbüro Lemppenau + Rössler Kuvert“ der Mayer-Network GmbH agieren. Für Kunden stehen auch weiterhin die gewohnten Ansprechpartner unter den bekannten Kontaktdaten zur Verfügung. In Anlehnung an die Firmenfarben der Mayer-Network GmbH wurde das Lemppenau + Rössler Logo von Grün auf Rot umgestellt und um den Zusatz „powered by mayer-network GmbH“ ergänzt. Michael Faust, bisher Vertriebsleiter und Prokurist bei Lemppenau + Rössler Kuvert, fungiert seit dem 1. Januar als Vertriebsleiter der Mayer-Network GmbH mit Gesamtprokura.

Barry-Wehmiller hat am 30.12.2015 informiert, dass die Winkler+Dünnebier GmbH und die POEM GmbH von der Körber AG als vierte Akquisition des Jahres übernommen worden sind.  Tim Sullivan, Präsident im Barry-Wehmiller-Konzern: „Wir freuen uns sehr, mit dem kompetenten Führungsteam von W+D und seinen internationalen Mitarbeitern zusammenzuarbeiten, die unter der Leitung von Managing Director Frank Eichhorn bisher Hervorragendes geleistet haben“.

 

FEPE-Zahlen 2015.   Für das Jahr 2015 berichten die FEPE-Mitglieder den Verkauf von 52,4 Mrd. Briefumschlägen. Das bedeutet einen Mengen-Rückgang in Europa um -7,9% gegenüber dem Jahr 2014. In den letzten fünf Jahren hat sich das europäische Markt-Volumen um fast -25% verringert, in den letzten 10 Jahren um sage und schreibe -43%.

Otto Theobald Kuvert-Kurier.   

31.12.2015   Als eines der letzten Infopost-Mailings hat die Otto Theobald GmbH zum Jahresende den „Kuvert-Kurier“ an die Geschäftspartner geschickt. Informiert wird über Veränderungen im eigenen Hause und im Briefhüllen-Markt, über Leistungen und Produkte, Markttrends und Entwicklungen. Alles kurz und knapp und leicht zu lesen. Das PDF finden Sie hier. 

Deutsche Post bewirbt den Brief.

13.12.2015  Mit einer doppelseitigen Promotion-Anzeige in der „Welt am Sonntag“ titelt die Deutsche Post „Weihnachten ohne Brief ist nicht komplett“. Ein Foto mit Mutter und Sohn beim Brieföffnen vor dem Tannenbaum über der Schlagzeile „Warum wir Briefe immer noch so lieben – und ganz besonders zum Fest!“. Daneben ein Preisausschreiben „Warum heute noch Briefe schreiben?“ als Video-Wettbewerb. 7.500 Euro sind zu gewinnen. Teilnahme-Bedingungen gibt es online. Den Artikel finden Sie hier.

Barbara Weßner nach schwerer Krankheit verstorben.
28.6.1950 - 29.11.2015

Mit Barbara Weßner  hat die Briefumschlag-Branche ein bedeutendes Gesicht verloren. Einen ganz großen Menschen, eine beispiellose Unternehmerin.  Der VDBF trauert um seine langjährige Vorsitzende, die sich für den Verband und die Briefumschlag-Industrie große Verdienste erworben hat. Unser ganzes Mitgefühl gilt der Familie, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Torgau-Kuvert und den Partnern in den Unternehmen von Mayer-Kuvert-network.

Die Trauerfeier ist am Samstag, den 12. Dezember 2015 um 11:00 Uhr in der Schlosskirche im Schloss Hartenfels, Schloss-Str. 27, Torgau.

pbs report 10-2015 lässt Handel und Hersteller zu Preiserhöhungen Stellung nehmen.

01.10.2015 Preiserhöhungen der Hersteller scheinen unvermeidlich in Zeiten schrumpfender Märkte, steigender Rohstoffpreise und anziehender Produktions-Kosten. Aber der Handel will nur solchen Erhöhungen zustimmen, die der Verbraucher akzeptiert. Der komplette Artikel hier.

 

BONG hat starke Marken für den Versand.

01.08.2015 Die Bong-Gruppe bietet mit den Marken Posthorn, be Eco und Tyvek dem Kunden Sicherheit bei der Produkt-Auswahl.. Die komplette Presse-Mitteilung hier.

Mayer-network stellt neuen "duftenden" Werbebrief vor. 

24.6.2015   „Proscent“ heißt das neue wissenschaftlich fundierte Produkt. Beim Öffnen des Kuverts werden die Duftstoffe durch Zerstörung kleiner Mikrokapseln freigesetzt und sind für einen kurzen Moment wahrnehmbar. Einzelne Duftmoleküle werden aber auf den Kuvertinhalt übertragen. Auch wenn der Duftstoff beim Lesen fast nicht mehr zu riechen ist, erreicht er das Unterbewusstsein. Die Aromen-Auswahl und die Intensität werden der Webebotschaft individuell angepasst. Um allergische Reaktionen zu vermeiden, werden nur geprüfte und zugelassene Duftstoffe ohne Alkohole oder Glykole verwendet.     Für den Duft-Brief wurde gemeinsam mit dem Göttinger Duftwirkungs-Forscher Dr. Patrick Hehn ein Datenbank-System entwickelt, das unterschiedliche Düfte mit Hilfe von Algorithmen bestimmten Assoziationen, Produktbereichen und Zielgruppen zuordnet. So erzeugt beispielsweise ein Reiseveranstalter mit dem Duft einer Sonnencreme Interesse für Mittelmeerreisen, der Geruch einer Himbeere macht Lust auf neue Wintermode, und der Geruch von frischem Gras kann die Kaufentscheidung für ein bestimmtes Smartphone oder Tablet unterstützen.

Otto Theobald macht die Umschlag-Lasche zur Vorderseite.

24.06.2015  „WerbeStar“ heißt der neue Briefumschlag von Otto Theobald. Hier kann die bisherige Vorderseite komplett als Werbefläche genutzt werden. Auf der rückseitigen Verschlussklappe ist dann Platz für die Freimachungs- und Codier-Zone, darunter befindet sich das Adressfeld bzw. Sichtfenster. Es gibt ihn als nassklebende Hülle für die maschinelle und mit Haftstreifen für die manuelle Kuvertierung. Vorgestellt wurden die Umschläge auf der Co-Reach.

Briefumschlag-Branche auf der Co-Reach.

24.06.2015 Aus der Briefumschlag-Branche stellen aus (Halle/Stand-Nr.): BONG 4A-524, B+G 4A-404, FEPE 4-501, GOESSLER 4-308; MAYER-NETWORK 4-402, OTTO THEOBALD 4A-218, PFLÜGER LOBER KUVERT 4A-524, TOMPLA $A-327. Den Hallenplan finden Sie hier.

BONG erneuert ISO Zertifizierungen.

04.05.2015 Der Bong-Standort Solingen wurde gemäß ISO.9001 und 14001 erneut zertifiziert und auch zusätzlich nach ISI 50001. Auch die Pflüger Lober Kuvert GmbH, ein Unternehmen der Bong-Gruppe, ist nach ISO 50001 zertifiziert.

Portrait von Mayer-Kuvert-network.

15.4.2015 In der Ausgabe 4_2015 berichtet die Fachzeitschrift "boss - Bürowirtschaft Internatinal" über die neue Vielseitigkeit des Mitglieds-Unternehmens, Mehr>

Marek Rys Vorstands-Vorsitzender des VDBF

03.02.2015 Auf der VDBF-Mitglieder-Versammlung in Frankfurt haben die Verbandsmitglieder der deutschen Briefumschlag-Industrie Marek Rys einstimmig zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Die Wahl war notwendig geworden, nachdem der bisherige Vorsitzende Elmar Schätzlein sich Ende 2014 beruflich verändert und die Briefumschlag-Branche verlassen hatte. MEHR>

BONG ist fit für die Zukunft.

27.11.2014 Die Bong-Standorte in Zentral Europa stehen kurz vor Abschluss der Restrukturierungs-Maßnahmen und sind somit bestens aufgestellt für die kommenden Jahre. Die komplette Presse-Mitteilung hier.

Mayer-Kuvert-network erhält skandinavisches Öko-Label.

15.11.2014 Der Briefumschlag-Hersteller Mayer-Kuvert-network wurde mit dem "Nordic Ecolabel" ausgezeichnet. Damit wird bestätigt, dass an allen Standorten die strengen Zertifizierungs-Kriterien des skandinavischen Öko-Labels erfüllt werden, und zwar lückenlos vom Rohstoff über die Nutzungs-Phase bis hin zur Verwertung.

Postmaster gibt Antworten auf "Quo vadis Briefhülle"

01.10.2014 In der Ausgabe 10/2014 der Fachzeitschrift "postmaster" erhalten drei Briefumschlag-Hersteller die Möglichkeit, neue Anwendungen der Briefhülle darzustellen. Den Artikel des VDBF-Mitgliedsunternehmens Mayer-network finden Sie hier.

Drekopf zum Thema "Ordnungsgemäße Entsorgung"

25.06.2014 In der HS-Woche wird das VDBF-Mitgliedsunternehmen portraitiert Mehr...

Sihl zum Thema "Nachhaltigkeit im Mittelstand"

01.06.2014 Der"bbs-report" interviewt den Sihl-Geschäftsführer Heiner Kayser im Heft 6/2014. Mehr...

EU-Blume für Briefumschläge.

08.05.2014  Die EU hat den Beschluss veröffentlicht, dass Briefumschläge mit dem EU-Umweltzeichen ausgezeichnet werden können, wenn sie die definierten Kriterien erfüllen. Es ist die erste Zertifizierung, die auch die umweltfreundliche Herstellung der Briefumschläge beinhaltet und soll europaweit alle anderen regionalen Öko-Zeichen ablösen. Der EU-Beschluss ist keine übliche „Schreibtisch-Verordnung“, sondern wurde unter aktiver Mitarbeit der FEPE und „Paper by Nature“ formuliert. Mehr...

mayer-network im Postmaster.

01.05.2014 Die Fachzeitschrift "Postmaster" interviewt den Geschäftsführer Thomas Schwarz in ihrer Ausgabe 5/2014. Mehr...

BONG Sponsor beim 7. Poststellenleiter-Tag in Bonn.

09.04.2014

Neue Wege der Kommunikation am Beispiel des speziellen Briefumschlag "Mailinside" wird der Bong-Geschäftsführer Elmar Schätzlein vorstellen. Weitere Informationen hier.

Edlef Bartl plötzlich und unerwartet gestorben.
12.02.2014

Mit Edlef Bartl hat die Briefumschlag-Branche einen ganz großen Menschen, einen beispiellosen Unternehmer und einen wichtigen Freund viel zu plötzlich und viel zu früh verloren. 

Unser ganzes Mitgefühl gilt der Familie Bartl, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Mayer-Kuvert-network und seinen Partnerinnen und Partnern in den Unternehmen der Gruppe.

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