Umwelt

Briefumschläge sind komplett recycelbar

BSI (British Standards Institution) hat bereits im Dezember 2009 festgestellt, dass alle handelsüblichen Briefumschläge uneingeschränkt recycelbar sind.

Das „Envelution Forum“ wiederum initiierte eine Studie zur Entwicklung von Richtlinien für recycelbare Umschläge für die Umschlaghersteller in Europa.Die Studie wurde durch das Centre Technique du Papier (Grenoble / Frankreich) im Anschluss an standardmäßige Testverfahren durchgeführt.

Die Untersuchungen und Anlage-Erprobungen konnten schlussfolgernd zeigen:

  • Es gab keine großen oder kleinen Gebilde von Leim bei der Erprobung (Problem der „Stickies“)
  • Plastik-Fensterfilm löste sich komplett ab und konnte vollständig entfernt und dem Plastik-Recycling zugeführt werden.
  • Die Sieb-Trommel entfernte die großen Teile und die zweite Siebung dann alle weiteren Teile.
  • Es gab keine signifikante Veränderung der Merkmale des behandelten Wassers.

Die Untersuchung bewies, dass mit üblichen kommerziellen Bestandteilen gefertigte Briefum- schläge innerhalb des Grafikpapier-Recycling-Stroms recycelbar sind, ohne einen negativen Einfluss auf das recycelte Endprodukt zu haben.

Was heute ein Abfallprodukt im Recycelstrom von Grafikpapier ist, kann sogar eine wertvolle Quelle für Qualitäts-Zellulose-Fasern für Recycling-Anlagen der Zukunft sein.

 

Im Umwelt-Denken ganz vorne:

die deutsche Briefumschlag-Industrie

Bei Umwelt-Themen ist die deutsche Briefumschlag-Branche weit vorne und setzt ökologische Ansprüche ökonomisch um: es werden ausschließlich Papiere verarbeitet, die recycelbar sind. Zahlreiche Betriebe sind zertifiziert nach FSC, PEFC, Blauer Engel und ISO 14001 (Identifi- kation und Kontrolle der Auswirkungen auf die Umwelt, die Verbesserung der Umweltverträglichkeit sowie die Systematik der Umwelt-Zielsetzung).
Deutsche Briefumschlag-Hersteller haben viele Logos von Umwelt-Zertifizierungen, zu verstehen als „Orden für Umweltbewusstsein“.

 

Das neueste Briefumschlag-Produkt ist CO2-neutral

Die ersten Kuverts dieser Art sind bereits auf dem Markt. CO2-neutral bedeutet, dass sämtliche Aspekte des Umweltschutzes vereint sind, ohne sich dabei optisch und qualitativ von Brief-umschlägen aus Frischfaserpapier zu unterscheiden. Der durch verschiedene Maßnahmen ohnehin schon auf ein Minimum reduzierte CO2-Ausstoß bei der Produktion wird nun durch den Ankauf von ökologisch hochwertigen Emissionsminderungs-Zertifikaten kompensiert, was dazu beiträgt, dass künftig weniger CO2 in die Atmosphäre gelangt.

 

Wasserlösliche Leime

Zur umweltfreundlichen Herstellung von Briefumschlägen zählt ebenfalls die Verwendung wasserlöslicher Leime, die beim Recycling-Prozess keinerlei Rückstände übrig lassen.

 

De-inking-fähige Flexo-Farben

Durch eine neu entwickelte Farbformulierung gelingt es, Papierfaser und Farbe komplett zu trennen. So können Briefumschläge mit Flexo-Innendruck nun endlich auch dem Recycling-Prozess für weißes Recycling-Papier zugeführt werden, da die Farbe im Recycling-Prozess komplett entfernt werden kann.

 

Druck mit Offset-Ökofarben

Im Bogen-Offsetdruck und beim nachträglichen Bedrucken von Briefumschlägen werden immer häufiger Farben eingesetzt, in denen ausschließlich Bindemittel auf der Basis von nachwach- senden Rohstoffen verwendet wurden (z.B. pflanzliche Öle aus Soja, Leinsamen oder Raps), die aber gleichwertige Druckergebnisse liefern.

 

PLA-Folie

Auch in Sachen Fensterfolie ist die Branche weit vorne mit Folie aus
nachwachsenden Rohstoffen. Die PLA (Poly Lactic Acid = Polymilchsäure)-FolieDie „EarthFirst-Folie“ zersetzt sich in industriellen Kompostier-Anlagen vollständig und erfüllt damit die Prüfnorm EN13432 zum Nachweis der biologischen Abbaubarkeit und Kompostierbarkeit. Die maschinelle Kuvertier- und Sortierbarkeit der PLA-Folie wird von der Deutschen Post DHL mit der Zertifizierungs-Nummer 3400 S 80682 bestätigt.

 

Über 10.000 Tonnen CO2-Einsparung jährlich

Durch den Einsatz von Solartechnik, Infrarot-Trocknung, mineralöl-freie Ökofarben, alkoholfreies Feuchtwasser, geringeren Einsatz von Papier sowie durch die Verwendung von schmalerer und dünnerer Fensterfolie.

 

Aktive Abfallvermeidung

Durch schmalere Seitenklappen, schmalere und dünnere Fenster-Folien, durch die Verwendung von Post- und Ökoboxen statt Wegwerf-Kartons sowie durch Recycling von Papier und Farben und durch die Aufbereitung von Schmutz-Wasser.

 

Wasser-Einsparung
Durch Verwendung von Regenwasser zur Verdünnung von Wasser-Farben und zur Reinigung von Leim- und Farbbehältern sowie durch Aufbereitung des Restfarbwassers für den Innendruck. Abwasser wird vor der Ableitung gereinigt.

 

[In Zusammenarbeit mit MAYER-KUVERT-network]

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