Meinungen und Tatsachen

 

Meinung:

Elektronische Kommunikation ist umweltfreundlicher als Papier.

 

Tatsache:

Elektronische Kommunikation ist nicht zwangsläufig umweltfreundlicher:

 

1. Ein einzelner PC stößt ca. 495 kg CO2 pro Jahr aus - mehr als 2% der Haushalts-Emission. Untersuchungen von PCs in UK zeigt, dass ein 8-stündiger Betrieb eines PC pro Tag und an  fünf Wochentagen 6,8 kg CO2 pro Woche oder 352 kg CO2 pro Jahr ausstößt.

Angenommen, dass ein PC auch am Wochenende in Betrieb ist, kann man die Emission auf ca. 495 kg pro Jahr schätzen.

Das ist zu vergleichen mit den 14 kg an Briefpost eines europäischen Durchschnitts-Haushalts, die weniger als 0,1% der Haushaltsemission verursacht.

 

Die durchschnittliche CO2-Emission eines europäischen Haushalts liegt bei etwa 20 t pro Jahr. Das sind die Zahlen des Internationalen Energieberichts 2005 (7,93 t CO2 pro Kopf x Umrech- nungsrate von 2,8 Personen pro Haushalt).

 

Der CO2-Wert der Post pro Haushalt basiert auf dem durchschnittlichen europäischen Aufkom- men an Brief-Post von 260 Briefen pro Kopf (Durchschnitt der UPU-Daten für Europa) bei der Berechnung von 2,8 Personen pro Haushalt (727 Briefe pro Haushalt). Das wird dann umge- wandelt in CO2–Entsprechungen. Dabei wird ein Betrag aus der Industrie von 20g CO2 pro Brief zugrunde gelegt (geschätzter Durchschnitt in Europa laut Erhe-bungen bei Postkunden – zusammengetragen von der Firma PitneyBowes).

 

Wichtig, dass diese Zahlen nicht die Herstellung von Material beinhalten, was PitneyBowes auf Kosten von 0.9-1,3gr CO2 pro Gramm Papier schätzt (Quelle: Pitney Bowes - The Environ- mental Impact of Mail: A Baseline, June 2008). Annahme: ein 20g Brief würde in der Praxis die CO2-Emission verdoppeln (auf 28 kg CO2 pro Haushalt). Das wären dann immer noch weniger als 0,2% der gesamten Emission eines Haushalts.

2. Die Technische Universität von Stockholm (KTH) hat erforscht, dass mit einem „europäischen“ Mix an Elektrizität und Abfall-Behandlungssystemen eine elektronische Zeitung beim 30-minü- tigen Lesen 20% mehr CO2 ausstößt als die normale Papierzeitung. Die Untersuchung geht davon aus, dass die Zeitung nur einmal und nur von einer Person gelesen wird.

Weiterhin beachtet die Studie noch nicht einmal die Kosten für die Entsorgung eines PC und Bildschirms.

Darüber hinaus weist die ENPA darauf hin, dass ca. 140 Millionen Zeitungen täglich in Europa verteilt und von etwa 280 Millionen Menschen gelesen werden.

Meinung:
Briefpost ist zusammen mit Haushaltsmüll ein großer Umwelt-Verschmutzer.

 

Tatsache:

Briefpost umfasst nur 0,1% der gesamten Haushalts-CO2 -Emission in Europa. Die durchschnitt- liche CO2 -Emission pro Haushalt in Europa beträgt etwa 20 t /Jahr. Die Zahlen stammen aus dem Internationalen Energie-Jahrbuch 2005 (7,93 t CO2 pro Kopf x Umrechnungsrate von 2,8 Personen pro Haushalt).

 

Die 14 kg von für Briefpost ausgestoßenem CO2 entsprechen:

  • einer 70 km Autofahrt
  • fünf Cheeseburgern
  • neun Liter Milch
  • 6,6 Minuten eines Transatlantik-Flugs

Meinung:

Alle Unternehmen sollten zur elektronischen Kommunikation über-gehen. Es ist besser für die Umwelt und sowohl Kunden als auch Unternehmen wollen dies.

 

Tatsache:

Ein einzelner PC stößt jährlich 495 kg CO2 aus und das immer weiter zunehmend – das sind mehr als 2% der gesamten Haushaltsemission – gegenüber 0,1% der Brief-Post.

Fast ein Drittel der Deutschen ist Internet-abstinent. 83% der „Offliner“ nutzen das Internet weder privat noch beruflich.

Die deutsche Polizei-Gewerkschaft bezeichnete schon 2009 das Internet als „den größten Tatort der Welt“.

Meinung:

Elektronische Kommunikation ist effizienter beim Ansprechen der Verbraucher und im Erreichen der Kommunikations-Ziele.

 

Tatsache:

Eine neuere Studie in Dänemark zeigt auf, dass trotz der Möglichkeit der Dänen, per E-Mail zu kommunizieren, des Online-Banking, der SMS oder des Suchens nach Informationen auf Web- Seiten, viele Dänen die Kommunikation auf Papier bevorzugen.

Befragungen zeigten, dass ungeachtet der Art der Informationen der Brief weiterhin das bevor- zugte Mittel ist, um Informationen von Geschäften oder öffentlichen Behörden zu erhalten.

62% erhalten von Unternehmen lieber Briefpost. 58 % bevorzugen für Informationen von öffent- lichen Behörden den Brief.

Der Brief ist der deutliche Gewinner, wenn es sich um Informationserhalt von Gewerkschaften, humanitären Organisationen und Sportklubs handelt.57% wollen per Brief kontaktiert werden.

In Belgien sind vor ein paar Jahren Banken zur elektronischen Kommunikation umgeschwenkt und kehren jetzt zur Kommunikation auf Papier zurück. Sie senden die Bank-Belege wieder per Brief und legen auch noch Werbematerial in die Umschläge.

Meinung:

Die Nutzung von E-Mail und Internet ist umweltfreundlicher als Drucken.

 

Tatsache:

Auch E-Mail und Internet haben einen spezifischen Einfluss auf die Umwelt. Das beginnt beim Abfall der Verbrauchsmaterialien und geht bis zur Entsorgungs-Behandlung von Computern und Servern usw.

Des Weiteren haben ansteigende Nutzerzahlen auf Servern und PCs einen beachtlichen Einfluss auf den Energieverbrauch durch das Internet.

Meinung:

Elektronisches Direkt-Marketing ist effektiver und umweltfreundlicher.

 

Tatsache:

Der wichtigste Aspekt jeder Kampagne ist es, die Antwort-Quote zu maximieren. UK-Studien zeigen für Kampagnen, die Werbe-Post und Internet kombinieren, eine zusätzliche Antwortrate von 25%.

Meinung:

Urwälder werden für die Papierherstellung zerstört. Fast die Hälfte des industriell geschlagenen Holzes wird zerfasert für Papierprodukte. Viel davon stammt aus sehr alten oder gefährdeten Waldbeständen oder Naturschutzgebieten.

 

Tatsache:

Aus Erhaltungsgründen werden über 20% der EU-Waldgebiete als Urwald angesehen und sind gesetzlich gegen jede Abholzung geschützt. Die europäische Papier-Industrie engagiert sich im Kampf gegen illegales Abholzen und verwendet kein Holz, das unter Missachtung nationaler oder lokaler Gesetze geschlagen wurde.

In Europa sind 50% der Wälder nach anerkannten Wald-Management-Programmen zertifiziert. Von den Wäldern, die sich im Besitz von Unternehmen befinden, sind 96% zertifiziert und das Ziel ist volle Zertifizierung.

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